Regie: Elia Suleiman, Großbritanien/ Italien/ Belgien/ Frakreich, 2009, 109 Min., Arab./Hebr. mit engl. UT
Mittwoch, 3.11.2010, 20.00 Uhr, Babylon
Wiederholung: Mittwoch, 10.11.2010, 20.30 Uhr, Eiszeit
Der diejährige Eröffnungsfilm des Alfilm Festivals "Time that Remains" ist ein semi-biographischer Film der in vier Episoden die Geschichte des Regisseurs und seiner Familie von 1948 bis heute erzählt. Der Film wurde durch die Tagebücher des Vaters des Regisseurs und seine Erzählungen inspiriert. Er beginnt mit der Zeit als der Vater gegen die israelische Armee kämpft und endet mit einem Brief der Mutter an andere Familienmitglieder, die gezwungen waren das Land zu verlassen.
Einerseits geht es in "The Time That Remains" um sehr persönliche Erinnerungen. Gleichzeitig versucht der Film jedoch auch das Leben derjenigen Palästinenser zu porträtieren die im Land geblieben sind und als arabische Israelis bezeichnet werden, die als Minderheit in ihrem eigenen Land leben.
Pressestimmen
Arte.tv : "Jacques Tati sagte einmal, dass Monsieur Hulots letztes Abenteuer ein Film wäre, in dem die Figur mit der Pfeife und den zu kurzen Hosen gar nicht mehr auf der Leinwand zu sehen wäre, seine Präsenz aufgrund der für ihn typischen Situationen aber dennoch spürbar sei. Suleiman ist mit The Time That Remains derselbe Kunstgriff gelungen."
Guardian: "The Time That Remains" is humanist cinema at its finest and the absence of sentimentality, the gentleness of the cynicism and the curbing of rancour are remarkable".
The Time That Remains war 2009 ein Wettbewerbsbeitrag auf dem Cannes Filmfestival und gewann den Jury-Preis und den Preis für den Besten Regisseur auf dem Filmfestival Mar del Plata (Argentinien).